Tomokos Zeichentrickfilme aus Chigiri-e

Von Pascal Staub 15. Februar 2010 Kommentare 0

Die Japanerin Tomoko Oguchi ist eine junge Animationskünstlerin, die seit 14 Jahren in den USA lebt. Aus handgemachtem, traditionellem japanischem Papier kreiert sie Geschichten, die durch ihre Einfachheit und Schönheit bestechen.

Was gefällt Dir am Filme machen?

Seit ich klein war, haben mich Kunst und Kunsthandwerk interessiert. Oft habe ich meine Tagträume als Cartoon auf Papier festgehalten. In der Animation habe ich alles gefunden, was ich gerne mache. Trickfilme zu machen braucht viel Zeit und Geduld, aber wenn ich sehe wie die Leute sich freuen, wenn sie meine Filme ansehen, gibt mir das viel zurück. Und es motiviert mich neue Filme zu machen.

Wieso sind sie aus Papier gemacht?

Ich liebe die Japanische Papierkunst »Chigiri-e«. Anders als maschinell hergestelltes Papier aus dem »Westen«, hat dieses handgemachte Papier, »Washi« genannte, weiche, faserige Kanten, die beim Reissen noch schöner zum Vorschein kommen. Das ergibt ein warmes und weiches Bild, das gefällt mir. Als Japanische Animationskünstlerin möchte ich diese traditionelle und spezielle Papierkunst den Menschen näher bringen.

Wie wählst Du Geschichten für Deine Animationen aus?

Am liebsten animiere ich für Kinder. Ideen für Geschichten habe ich viele. Meine Geschichten sind normalerweise einfach, lehrreich und unterhaltsam.

Was für Geschichten sind das?

Ich mag Geschichten die Fantasie, Zauber und Realität miteinander verbinden, eben genau wie Tagträume!

Wie sieht Dein nächstes Projekt aus?

Ich würde gerne einen Trickfilm in Spielfilmlänge machen. Ich habe auch schon zwei Geschichten, die mich interessieren. Ich muss mich nur noch entscheiden, welche ich zuerst machen will. Hoffentlich kann ich meinen nächsten Film schon bald auf den Markt bringen.

www.tomokooguchi.com