»ou tópos« Die Bachelorarbeit von Ramona Ring

Von Raban Ruddigkeit 13. November 2012 Kommentare 1

»Ein Buch in dem ich utopische und dystopische Ideen gesammelt, kategorisiert und illustriert habe.« So beschreibt Ramona Ringe ihre Bachelorarbeit.

»Es sollen Möglichkeiten, Wünsche und Befürchtungen erkundet werden, die parallel existieren zu dem bereits Vertrauten. Mein Buch erkundet den Raum zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen. Ich möchte die Faszination weitergeben, die bei mir während der Beschäftigung mit Ideen entstand, die Menschen für notwendig halten um die perfekte, die rundum glückliche Gesellschaft zu erschaffen. Oder vor denen sie sich, im Hinblick auf die denkbar katastrophalste Gesellschaft, fürchten.

Meine Zielgruppe sind nicht etwa Utopisten, sondern vielmehr sind es gerade Menschen die mit dem Begriff der Utopie nicht (mehr) viel anfangen können. Sie beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Alter, Geschlecht oder eine Einkommensgrenze. Sie besteht ganz konkret aus Personen, die ein Interesse haben für verschiedene Gesellschaftsformen und die offen sind für einen Perspektivwechsel.

Es ist kein Sammelband und kein Nachschlagewerk mit Anspruch auf Vollständigkeit. Ich schuf keine Arbeit mit wissenschaftlichem Niveau. Vielmehr sollte das Ergebnis eine Ideenammlung sein, die verschiedenste Lebensbereiche abdeckt, mit denen jeder etwas anfangen kann.

Ich will, dass die Inhalte meines Buches mit Unbefangenheit, Neugierde und Pragmatismus gelesen werden. Ich möchte eben jene Denkimpulse anregen, die ich selbst beim Durchforsten der Texte erhalten habe. Der Blick auf unsere aktuelle Gesellschaft wird so bewusster, Ungereimtheiten fallen schneller auf und die Wahrnehmung des Möglichen im Unmöglichen (und anders herum) wird geschärft.«

www.zimmer404.tumblr.com

völlig brilliant.

völlig brilliant.