»Low Brow Art« in Freiburg

Donnerstag, 17. Oktober 2013
Von Raban Ruddigkeit 17. Oktober 2013 Kommentare 0

Low Brow Art (oder Popsurrealismus) hat sich abseits des „normalen“ Kunstmarktes entwickelt. Künstler, die sich nicht dem Diktat der Museen und großen Galerien beugen wollten, fingen an, in meist cartoonesken, comichaften Bildern über das zu malen, was sie wirklich bewegte. Dazu gehörten auch Autos, Frauen und Rock‘n‘Roll.

Hochgezogene Augenbrauen beim Betrachten der Kunst schien ihnen nicht angebracht, die Braue blieb unten. LowBrow eben. Heute sind viele Künstler des Genres längst etabliert, und viele Hollywood Stars schmücken sich mit ihren Werken. Zusammengefasst unter dem Begriff „Low Brow“ wurde das Ganze zum ersten Mal von Robert Williams, der damals der Überzeugung war, dass keine renommierte, anspruchsvolle (sprich: „High Brow“) Galerie Platz für seine Bilder aufbringen würde. Heute ist Williams Herausgeber des Juxtapoz-Magazins und die Künstler, die er darin veröffentlicht, verkaufen ihre Werke längst nicht mehr im Untergrund. Gezeigt werden Reproduktionen der Werke von Todd Schorr, Mark Ryden, Robert Williams, Ed Rose, Camilla Garcia und Originale aus der Sammlung von Feinkunst Krüger in Hamburg.

Kuratiert von Dirk Görtler, HKDM, Freiburg und Ralf Krüger, Feinkunst Krüger, Hamburg.

Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI) Freiburg e.V.

Eröffnung heute 19 Uhr, Ausstellung bis 20. Dezember 2013