»Ich Sehe Was, Was Du Nicht Siehst« Ein illustriertes Pop-Up Buch von Fine Kohl

Von Raban Ruddigkeit 30. März 2010 Kommentare 10

»Seit ich mich erinnern kann, habe ich verrückte und lebendige Träume. Manche von ihnen begleiten mich schon mein Leben lang und kommen immer wieder, wenn ich die Augen schliesse. Wie der Traum, in dem ich einen wunderbaren Schnurrbart habe, um den mich jeder beneidet und den ich – je nach Anlass – in jede erdenkliche Form trimmen und stylen kann.

Was das bedeutet, will ich eigentlich gar nicht wissen. Es sind die Bilder, die ganz konkret in meinem Kopf sind, die mich faszinieren. Also habe ich meine Träume illustriert. Diejenigen, die ich eben immer wieder träume. Ich will unterhalten, letztendlich aber auch dazu auffordern, sein eigenes Kopftheater laufen zu lassen und daraus Kreativität zu schöpfen, egal wie absurd die Bilder sein mögen, die die Fantasie einem da so zusammenrührt.

Die Idee, nicht nur ein Bilderbuch, sondern ein Pop-Up Buch daraus zu machen, lag für mich nahe. Ich bin mit solchen Büchern aufgewachsen (und ruhig gestellt worden), und ich denke, sie haben mich in meiner Fantasie ähnlich geprägt wie meine Träume. Außerdem passt der 3-dimensionale Aspekt besonders gut zum Thema »Traum« allgemein: Traumwelten, Luftschlösser, die sich da vor einem aufbauen, eine neue kleine Welt, auch über den 2-dimensionalen Raum hinaus!« ...

... schreibt Fine Kohl, die mit ihrem Buch eine wunderschöne, phantasievolle aber ebenso klassische Arbeit vorgelegt hat. Sie ist im Rahmen der Bachelorarbeit an der HS Mannheim bei Prof. Thomas Duttenhoefer entstanden. Verleger wenden sich bitte direkt an; diefine@gmx.de

Für eine Bachelorarbeit ist

Für eine Bachelorarbeit ist das Buch ganz schön, aber warum musste die Illustratorin für diesen Titel entscheiden. Er ist so oft benutzt wurden und inzwischen dermaßen abgedroschen. Schade! Ein etwas origineller Titel hätte der Arbeit sicher etwas mehr Charakter verliehen.

So ein süsses Buch.

So ein süsses Buch.

Erstmal vielen Dank für das

Erstmal vielen Dank für das Feedback! Das freut mich sehr!
Zu der Titelauswahl möchte ich sagen, dass ich mir seiner Bekanntheit durchaus bewusst war, mir das aber auch zu Nutzen machen wollte.
Klar, jeder kennt dieses Kinderspiel, man hat es tausendmal gehört! Und genauso alltäglich bzw allnächtlich ist das Träumen. Wir tun es alle, jede Nacht, es ist eigentlich überhaupt nichts Phänomenales oder Besonderes daran. Und trotzdem sind wir fasziniert davon, wenn wir uns an den einen oder anderen unserer Träume erinnern. Weil niemand wie ein anderer träumt, keinen Traum gibt es so ein zweites Mal, und was wir sehen, sehen tatsächlich nur wir selbst.
Diese kindliche Faszination empfinde ich zumindest, wenn ich wiedermal etwas verrücktes im Traum erlebt habe.
Und den Titel verbinde ich nunmal damit: er hat einfach etwas Spielerisches und weckt eine unbefangene Neugierde!!!
Viele Grüße, Fine

traumhaft

traumhaft

Eine Gelungene Arbeit!

Eine schöne Welt und in meinen Augen einerseits Spannend und ebenso beruighend.

Besteht hier eine Verbindung zu Mc Bess?
Praktikum oder Bekannt miteinander?

Die Arbeit ließ rief automatisch seinen Namen in meinen Kopf.
http://www.vimeo.com/4130735

Auf jeden fall Glückwunsch zum Werk und viel Erfolg weiterhin

dankeschön :) eine mögliche

dankeschön :) eine mögliche ähnlichkeit zu mc bess ist tatsächlich zufall. ich denke, das kommt durch die monochrome farbgebung, für die ich mich entschieden habe, weil ich ganz oft in schwarzweiß träume!

ich weiß noch, wie ich beim

ich weiß noch, wie ich beim illustrieren diesen film im kopf hatte: http://www.youtube.com/watch?v=5jJsuvPH2uU
den alten cartoon-codes bedient sich mc bess scheinbar auch. ist aber auch einfach schön...

Sehr genial!

Gratulation zu dieser schönen Arbeit.

Es freut mich zu sehen, dass das Pop Up Buch noch nicht ganz in Vergessenheit geraten ist. Ich finde die Zeichnungen dazu wirklich einzigartig und extrem liebevoll, wie auch die Arbeit im Detail. Für mich nimmt die Arbeit lediglich bezug auf die Zeichentrickstile der 50er Jahre. Auch McBess zeigt parallelen zu diesem frühen Stil. Im Detail jedoch ist die Arbeit meines erachtens jedoch komplett anders, vor allem im Zeichenstil.

Ich hoffe es gibt bald noch mehr zu sehen.
Liebe Grüße

A Fireman´s Life

Ich bedanke mich für den hervorragenden Link!
Die parallelen die optisch vorhanden sind, sind mit diesem Beispiel wunderbar beantwortet!

Mir scheint, das Buch war

Mir scheint, das Buch war Inspirationsquelle für Followfisch. Somit schließt sich der Kreis. :-) http://www.leagasdelaney.de/kampagne-gegen-den-strom/