Hokusai im Original

Von Raban Ruddigkeit 29. August 2011 Kommentare 0

Zum ersten Mal ist dem legendären japanischen Zeichner Hokusai (1760–1849) in Deutschland eine große Retrospektive gewidmet. Sein wohl bekanntestes Bild ist der Holzschnitt »Die große Welle bei Kanagawa« (36 Ansichten vom Berg Fuji)

Über 440 Leihgaben, die bis auf wenige Ausnahmen aus Japan kommen, werden in der Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen sein. Nagata Seiji, der bedeutendste japanische Kenner des Werkes von Hokusai, kuratiert die Ausstellung, die nur in Berlin zu sehen ist. Werke aus allen Schaffensperioden, Holzschnitte und Zeichnungen, illustrierte Bücher und Malerei werden gezeigt.

Mit einer Umfrage erkundete im Jahre 2000 das Magazin „Life“, wer die bedeutendsten Künstler der Kunstgeschichte weltweit seien. Hokusai kam auf Platz 17, noch vor Picasso. In der Ausstellung, welche die gesamte, mehr als 70-jährige kreative Zeit Hokusais umfasst, kann man sich von der Genialität dieses großen Künstlers überzeugen. Über 30 Künstlernamen gab er sich im Laufe seines Lebens. Unter einem dieser Namen – Hokusai – ist er heute international bekannt. Sein vollständiger Name ist Katsushika Hokusai.

26.8.-24.10.11, Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin, Öffnungszeiten: Mi - Mo, 10–20 Uhr, Di geschlossen