»Fight Club« illustriert von Ina Schneider

Von Raban Ruddigkeit 06. November 2009 Kommentare 2

Wer den Film von David Fincher kennt, weiss, dass es sich hierbei um schwere Kost handelt. Dem zeichnerisch gerecht zu werden erscheint alles andere als einfach. Und dennoch ist einer Studentin der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln genau das gelungen.

»Der moderne Mensch, geschaffen durch seine Produkte, geschändet durch seine Identitätslosigkeit. Konsum ist seine Religion, Ikea seine Hoffnung. Aber was geschieht, wenn das ursprüngliche Ich die Hauptrolle übernimmt. Es entfacht einen Kampf zwischen Zwang und Freiheit«.

So beschreibt Ina Schneider selbst ihre Semesterarbeit, die sie mit Tusche und Kaffee auf Fastfood-Papier umgesetzt hat. Auch das »Cover« besticht durch Konsequenz. Und man wünscht sich nur noch einen Verleger, der den Roman von Chuck Palahniuk exakt in dieser Form veröffentlicht.

»Fight Club« illustriert von Ina Schneider

Die Illustrationen lohnen sich ausgiebig betrachtet zu werden um den tieferen Sinn dahinter erkennen zu können.
Gut gelungen, hoffentlich findet sich ein Verleger. Wäre schön. Weiterhin viel Erfolg
Papa

da wäre chuck palahniuk

da wäre chuck palahniuk persönlich sicher auch sehr begeistert... vor allem von dieser eigenartigen konsequenz.