Die Fussball-WM in Brasilien? Ja, aber!

Eine ungebremste Begeisterung möchte bei mir nicht aufkommen über den Sport-Event des Jahres. Nicht nach den beklemmenden Begleiterscheinungen in Brasilien, nicht nach den beschämenden Neuigkeiten über unseren eigenen »Kader« und erst recht nicht, nachdem sich die Nachrichten darüber häufen, dass es diese Fascho-Spinner (Ich gratuliere unserem Bundespräsidenten zu diesem nunmehr öffentlichen Begriff) mal wieder in die Fan- und Festmeilen schaffen.

Spätestens seit dem Schlager-Grand-Prix sollte jedem klargeworden sein, dass es dann doch kaum etwas gibt, was nicht auch politisch ist. Und nachdem die Fifa in Hamburg ein Statement gegen Rechts zensiert hat, ist auch deren Denken jedem Beobachter mehr als deutlich geworden. Es geht nun doch einfach nur um den schnellsten, größten und vor allem reibungslosesten Profit. Ich weiß natürlich, wie komplex all das tatsächlich ist, aber ich weiß auch, dass die verantwortlichen Autokraten da jedes menschliche Verhalten erfolgreich zu vermeiden wissen.

Deshalb freue ich mich, hier einen besonderen Maskottchen-Entwurf vorzustellen, der die Strassenkinder Brasiliens in den Vordergrund stellt. Weniger romantisierend, als auffordernd. Entworfen wurde die Figur von der Familie Tanzen, deren Sohn Liam hier schon mehrfach erwähnt wurde im Zusammenhang mit seiner zeichnerischen Leidenschaft für den Fußball und seine Helden. In diesem Sinne; Fußball ja, aber bitte auch sportlich in jedem Zusammenhang!

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