»Ars Authentica« Ben Ross in Berlin

Freitag, 5. Februar 2010
Von Raban Ruddigkeit 01. Februar 2010 Kommentare 0

In über 100 Zeichnungen verschiedenster Formate stellt Ben Ross mit provokantem Unterton die Frage, was heute noch authentisch ist. Er postuliert die These, dass Vergangenheit und Gegenwart einander ersetzen und lässt beide extreme ineinander kollidieren: er stellt seine Generation anderen Generationen gegenüber.

Diktatur versus Demokratie, Politiker versus Partykids, Öffentlichkeit versus öffentlich: wie unterscheidet sich die Jugend vor 60 Jahren mit der heutigen? Wie unterscheidet sich die Ideologie von der Non-Ideologie? Wie verhalte ich mich in einer Öffentlichkeit, in der alles öffentlich ist? Wir sind gezwungen die »Glaubwürdigkeit« in Frage zu stellen.

»Hey my name is B.R. and i am German.
The Germans killed many Jews in the past.
What i am about to show you is an exhibition about the authenticity in our lives.
How authentic is your mother?
How authentic is your country?
How authentic can art be?
Is there something like "authentic" anyway?

Because of their history the Germans understand authenticity,
the internet knows the meaning of the word as well.
I trust the Germans more than the internet.
So, this is more an exhibition about
bringing back the trust to the people of Germany
than about doing some arty stuff.
If you know what i mean.« Ben Ross 2010

Eröffnung am 5. Februar, 17 Uhr, UNDPLUS CollabRoom, Torstraße 66, Berlin. Mit Performance »Dechiffrierung vorbestimmter Haltungen«. Die Ausstellung läuft bis zum 20.Februar, Montag bis Samstag von 12 bis 19 Uhr.

www.undplus.com