3 Fragen an: Miguel Sauri, CARNEMAG - Buenos Aires

Von Judith Drews 21. Dezember 2009 Kommentare 0

Vor kurzem erschien die erstes Auflage des Magazines CARNE aus Buenos Aires, Argentinien! Auf der Suche nach "Frischfleisch" schrieb mich Miguel letzte Woche wegen meiner Illustrationen an. Ein Anlass ihm auch gleich mal 3 Fragen zu stellen: Et voilá!


Kurz zu Dir: Wer bist Du?

Oh je, Na schön: Mein Name ist Miguel Saurí, knapp 25 Jahre, und bin eins der 5 Zahnräder die CarneMag in Bewegung gesetzt haben. Nebenher bin ich auch stolzer Mitgründer von Picante Design Studio und studiere momentan an der Universidad de Buenos Aires (UBA) Industrie Design.

CARNEMAG ist ein neues digitales Design Magazin aus Buenos Aires, dass gerade mit der ersten Ausgabe erschienen ist. Es beinhaltet, wie viele andere digitale Magazine auch, die Bereiche Art, Photographie, Illustration, Graphic Design und Motion. Was ist das besondere an Eurem Magazin und wie kam es zu dieser Idee?

Die Initiative kam von den Jungs von Bestial Design. Nach ein paar Sessions und etwas Gehirnschmalz nahm CarneMag Gestallt an. Wir sind uns bewusst nicht die ersten zu sein, werden uns aber deswegen weder aufhalten noch unnötig einschränken lassen.
Das besondere ist wohl unser Mix. Die Mischung von Picante und Bestial ergab für uns ganz klar: Carne.

Das Design und natürlich die Auswahl der Künstler würden viele als »besonders« bezeichnen - ganz zu schweigen von den Integranten: 5 gute Freunden könnten kaum unterschiedlicher sein. Perfekte Konditionen für lebhafte Unterhaltungen, dumme Kommentare, Spaß und natürlich ernste und ehrliche Kritik.

Nach welchen Kriterien sucht ihr die Künstler aus, die Ihr in Eurem Magazin vorstellt? Die gestalterische Bandbreite in der ersten Ausgabe ist enorm und Künstler wie Meredith Dittmar eine bereichernde Entdeckung!

»Wenn es einem selbst gefällt wird es auch anderen gefallen«. Das könnte unsere Kriterien erfolgreich zusammenfassen. Häufig ist mal der Eine oder Andere nicht der Meinung (siehe oben: lebhafte Unterhaltungen). Dabei sind Künstler wie Meredith Dittmar oder Matias Allais für uns echte Glücksgriffe, nicht zuletzt wegen des unglaublich guten Feedbacks.

Unser Ziel ist eigentlich ganz klar: Wir möchten zeigen was uns am Künstler gefallen hat. Wenn es dabei andere Leser inspiriert oder anregt, ist unsere Mission erfüllt. Die gestalterische Bandbreite nutzen wir aus, um das Magazin von Anfang bis Ende spannend zu halten. Man soll das Magazin mit einem gewissen Gefühl von genüsslicher Fülle schließen können. Vergleichbar mit der wohligen Wärme mit der man Messer und Gabel nach einem guten „Asadito“ ablegt.

http://www.carnemag.com

(Abb. oben: Benjamin Güdel, unten: CARNEMAG und Matias Allais)